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Epilieren ohne Schmerzen – geht das? [Werbung]

Es ist eine dieser Fragen, die die (Frauen-) Welt beschäftigen: Epilieren ohne Schmerzen – ist das möglich? Wer –wie ich– geplagt ist von schnellem Haarwuchs und dichten, dunkeln Haaren, wünscht sich eine einfache und lang anhaltende Lösung gegen die unattraktiven Stoppel. Es sei denn, man gehört zu der aktuellen Frauen-Bewegung, die ‚wachsen lässt‘ – aus feministischen, rebellischen oder was auch immer für Gründen. Für mich ist das nichts. Vielleicht haben mich die Gesellschaft und die Medien beeinflusst, ich finde Haare an Beinen und unter den Achseln einfach nicht schön oder gar ekelig.

Das Gestrüpp muss ab – aber wie?

Im Kampf gegen meine Körperbehaarung habe ich schon viele Optionen probiert, auch das Epilieren. Doch das habe ich schnell wieder gelassen: Mir war das zu schmerzhaft. Da bin ich einfach zu empfindlich. Außerdem meinte meine Tante, deren Epiliergerät ich probieren durfte, dass es besser funktioniere, wenn die Härchen etwas länger seien.  Weiterlesen

YouTube Equipment – Video-Technik für Einsteiger und Fortgeschrittene

Feet in flip-flops and a table full of video equipment

Video bzw. YouTube Equipment gibt es wie Sand am Meer. Doch was ist für welchen Zweck und welches Level passend? Im Post gebe ich verschiedene Empfehlungen, die den Technik-Frust möglichst gering halten sollen.

Als Medienproduzentin bin ich es gewohnt, dass mit professionellen Vollformat-Kameras und hochempfindlichen Mikrofonen gearbeitet wird. Als ich meinen eigenen YouTube Kanal für Gabelartist startete, stand ich vor den Fragen: Was brauche ich? Wie viel Budget habe ich? Mit welcher Technik für ich mich sicher im Umgang? Darum frug ich verschiedene Experten, sowohl professionelle Medienproduzenten, die sich in den Bereichen Kamera, Ton und Licht auskennen, als auch erfahrene YouTuber. Im Folgenden meine Empfehlungen für ein solides YouTube Equipment (alle Amazon-Links sind Teil meines Affiliate Programms, siehe unten):

YouTube Equipment – Kamera

Das Bild und die Bildgestaltung sind, neben dem Inhalt und der Sympathie gegenüber den Protagonisten, für mich eines der wichtigsten Kriterien, ob ich ein Video anschaue. Unfassbar viele Videos bestechen durch eine schlechte Bildqualität (was allerdings nur selten an der Leistung der Kamera liegt). Im Medienstudium hieß es immer

„Ohne Ton geht schon.“

Daher nehmt euch beim Setup Zeit, um die bestmögliche Bildqualität und -gestaltung zu erreichen.

Einsteiger

SMARTPHONES:
+++  Immer dabei, leicht und vor allem leicht zu bedienen, ohne extra Kosten und cross-medial.
–––  Zoom (schwierig und meist Qualitätsverlust), Ton schlecht, Speicher

Für viele Social Media Videos ist ein Smartphone völlig ausreichend. Tatsächlich drehe ich oft mit meinem iPhone und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Alle Videos der Gabelartist „Vegan For Fit Challenge“ habe ich mit dem iPhone gedreht. In der Wohnung mit Stativ gar kein Problem. Viele nutzen die Selfie- bzw. FaceTime Kamera. Das hat den Vorteil, dass man den Bildausschnitt während der Aufnahme im Blick hat. Die entscheidende Frage ist:

Wie gut ist die Auflösung der Selfie-Kamera?

Beim iPhone z.B. ist die Kamera des SE Modells nicht brauchbar: 1,5 Megapixel im Vergleich zu 12 Megapixel und ’nur‘ 720p statt 1080p Videoaufnahmen. Das kann schon einen deutlichen Unterschied machen. Beim iPhone 6 und 6s sind es in der FaceTime Kamera zwar schon 5 Megapixel, aber immer noch ’nur‘ 720p. Mit den neuen Kameras des iPhone 7* und 7s* sieht es deutlich besser aus: 7 Megapixel und 1080p Videos. Das kann man probieren. Wer kein iPhone hat, kann die Spezifikationen bestimmt herausfinden. Im Zweifel: Ausprobieren und schauen, ob ihr zufrieden seid.

Wer viel produziert, wird wahrscheinlich schnell an die Speichergrenze des Smartphones geraten. Das nervt. Wie peinlich ist es bitte beim Interview noch Dateien löschen zu müssten?! Zudem werdet ihr in den meisten Settings nicht ohne externe Tonaufnahme auskommen.

Fortgeschrittene

Einige Male mit dem Smartphone gedreht, werden die Nachteile schnell klar (sei es nur, dass man in der Drehzeit die anderen Apps nicht so gut benutzen kann). Mich hat es auch immer genervt, nicht vernünftig zoomen zu können. Selbst bei passablen Smartphone-Kameras nervt es, immer mit den Fingern auf dem Touch-Screen rumfummeln zu müssen.

SYSTEMKAMERAS auch Kompaktkameras:
+++  moderate Kosten, handlich, Belichtung
–––  Auto- vs. manueller Fokus (nicht zufriedenstellend vs. anspruchsvoll), Mikroeingang?

SPIEGELREFLEXKAMERAS MITTELKLASSE:
+++  griffig, Fotografen-Gefühl, ggf. längere Akkuzeit im Vgl. zur elektronischen Systemkamera
–––  schwer, Klappzeit des Spiegels

CAMCORDER:
+++  moderate Kosten, handlich, ‚weicher‘ Zoom

–––  Fotografieren nicht oder nur schlechter (Handling und Qualität) möglich

Produktshot: Nikon D5300 - YouTube EquipmentProduktshot: Nikon M3 - YouTube Equipment

Meine persönliche Wahl fiel auf die Systemkamera Canon M3 mit 18 – 55 mm Objektiv* (578,48 Euro). Im Vergleich zum günstigeren 15 – 45 mm Objektiv überzeugte mich der STM-Antrieb für leise Scharfstellung beim Filmen. Warum die M3? Der entscheidende Vorteil gegenüber den anderen Herstellern ist, dass Canon einen Mikrofoneingang bietet. Wichtig war mir zudem ein schwenkbares Display, um einen Monitor zu haben. Die schicke Olympus Pen bietet das auch, allerdings klappt das Display nach unten, was unbrauchbar ist, wenn ein Stativ benutzt wird. Ein kleiner Nachteil der M3 ist, dass sie keinen optischen Sucher hat. Dieser muss bei Bedarf teuer dazugekauft werden, oder man greift gleich zur Canon M5*, die jedoch mehr als doppelt so teuer ist (1.377 Euro). Ein weiterer Vorteil der Systemkameras: Sie machen Fotos, die denen vergleichbarer Spiegelreflexkameras kaum nachstehen und können diese genauso leicht auf das Smartphone übertragen wie die „Großen“, z.B. über WLAN-Funktion.

Wer bereits eine Spiegelreflexkamera (der Mittelklasse) hat, braucht nicht erschrecken. Auch sie machen gute Videos. ‚Günstig‘ sind z.B. die Canon 750D* (640 Euro) oder die Nikon D5300* (699 Euro), die sich auf einem vergleichbaren Niveau der M3 befinden. Mit 375 Gramm wiegt die M3 allerdings nur etwa zwei Drittel der Spiegelreflex-Alternativen und passt leichter in die (Hand-) Tasche.

Wer seine Kamera nicht für Fotoaufnahmen benutzen möchte, kann über einen Camcorder nachdenken. Er ist handlicher beim Filmen und zoomt in jedem Fall weicher als jeder Mensch es händisch am Objektiv würde (wobei diese Art des Zoomens beim Filmen auch verpönt ist). Eine Empfehlung ist hier etwas schwierig, da es auch sehr darauf ankommt, wie gut das Gerät individuell in der Hand liegt. Persönlich mag ich Camcorder mit einem soliden Gehäuse lieber. Daher würde ich wahrscheinlich den Canon Legria HF G30* (849 Euro) bevorzugen. Wer es lieber kompakt mag, sollte sich die Panasonic HC-V777EG-K* (419 Euro) anschauen. Dazwischen liegt die Sony FDR-AX33 4K* (617,95 Euro) welche über einen sehr guten Bildstabilisator verfügt und 4K Videos macht, wenn man das denn möchte.

Produktshot: Canon Legria HF G30 - YouTube EquipmentProduktshot: Canon 5D - YouTube Equipment

Profis

Da ich mich selbst nicht als Kameraprofi einschätze, halte ich diesen Punkt kurz. Hierbei gilt:

Nichts ist wie eine Vollformat-Kamera.

Wer einen professionellen Filmlook schaffen will, sollte also auf eine Vollformat (und exzellente Kameraführung) setzen. Die Optik ist nochmal deutlich schöner als die von Spiegelreflexkameras der Mittelklasse, Farben kommen viel natürlicher und schöner raus, Lichtspiel und Tiefenschärfe habe eine ganz andere Ebene. Beliebt ist hier die Canon 5D Mark IV* (3.499 Euro). Extrem gut –und teuer– ist auch die Nikon D5* (5.799 Euro). Beide Modelle je ohne Objektive, versteht sich. Bei diesen Preisen solltet ihr euch vom Fachmann beraten lassen und wie bei allen Produkten:
Unbedingt ausprobieren!

Außer der Reihe

In einer Liste für YouTube Equipment sollten die folgenden beiden Kameras nicht fehlen: die GoPro Hero5* (418 Euro) und die Canon Legria Mini X. Die GoPro eignet sich hervorragend für Outdoor-Aufnahmen, wo man andere Kameras nicht einsetzen möchte. Zusammen mit dem Super Suit Schutz mit Tauchgehäuse* (51,89 Euro), kann man die GoPro zu Wasser, in der Höhe und bei Sandstaub klasse einsetzen. Die Legria Mini X ist DIE Vlogger Kamera und hat sich so gut verkauft, dass sie derzeit ausverkauft ist. Sie ist super transportabel, leicht bedienbar und liefert extrem gute Audioqualität. Ein Nachfolger ist derzeit nicht in Planung. Wer ganz am Anfang seiner Videokarriere steht, sollte auf diversen (online) Marktplätzen nach diesem Produkt suchen.

Produktshot: GoPro Hero5 - YouTube EquipmentProduktshot: Canon Legria Mini X - YouTube Equipment

YouTube Equipment – Ton und Zubehör

Es geht ohne Ton, aber schön ist was anderes. Daher ein paar Audio Tipps für euer YouTube Equipment plus weiteres Zubehör, das euch die Produktion erleichtert.

Ton

Allen Einsteigern (und Profis, die nach einer guten und günstigen Lösung suchen) empfehle ich den Handrekorder Zoom H1* (ab 91 Euro, Link mit Zubehör = 129 Euro). Die Aufnahmequalität ist so gut, dass es bei richtiger Anwendung/Aussteuerung leicht möglich ist, in lauten Umgebungen eine saubere Aufnahme zu bekommen. Selbst an der Oxford Street London hatte ich keine Probleme. Der Player ist kinderleicht zu bedienen – vergleichbar mit einem MP3-Player, leicht und hat den großen Vorteil, dass er über zwei Mikrofone in X/Y Anordnung verbaut sind, verfügt. Dadurch werden in Interviews die Stimmen beider Sprechenden meist gut eingefangen, auch wenn man das Mikro nicht schnell genug zum Sprechenden hält. Das Zubehörset ist empfehlenswert, weil die Tasche einen zusätzlichen Schutz bietet und der Wind- bzw. Poppschutz unerwünschte Geräusche abfängt. Auch Tripod und Adapter für Mikrofonständer können schnell sehr hilfreich sein (bei Aufnahmen an Tischen wird gern auf diese geklopft).

Produktshot: Zoom H1 mit Rode Smart Lav+ und Adapter - YouTube EquipmentProduktshot: Rode VidMic Go - YouTube Equipment

Wer Tutorials macht bzw. gern die Hände frei haben oder lieber ein dezenteres Mikro verwenden möchte, kann ein Ansteckmikro, ein sogenanntes Lavalier-Mikrofon verwenden. Meine erste Wahl ist das Rode Smart Lav+* (57 Euro). Es ist leicht anzustecken, macht super Aufnahmen und funktioniert mit gängigen Smartphones und Tablets. Kleiner Nachteil: Das Kabel ist sehr kurz. Abhilfe schafft das Rode SC1 Verlängerungskabel* (18,90 Euro), was allerdings ziemlich dünn ist. Wer direkt ins Smartphone/Tablet geht, kann allerdings nicht aussteuern. Es gibt zwar eine App von Rode, aber die ist eher für Audioaufnahmen ohne Video ausgelegt. System- und Spiegelreflexkameras haben meist Audiooptionen. Alternativ könnt ihr das Smart Lav+ mit dem Zoom H1 kombinieren. Dazu braucht ihr den TRRS auf TRS Adapter* (12,90 Euro). Das mache ich meistens; bedeutet aber, dass ihr Ton und Bild dann nachträglich synchronisieren müsst.

Eine andere gängige Lösung für Spiegelreflexkameras sind Kameramikrofone wie das Rode VidMic Go* (72,99 Euro auf dem Bild oben mit „Katze“ = Synthetikfell Windschutz Adapter* gegen Aufpreis von 22,49 Euro). Schön, weil, dann kein Mikro im Bild ist und man sich vor der Kamera nicht darum kümmern muss. Etwas doof, wenn die Kamera weiter weg ist und/oder die Umgebungsgeräusche laut sind. Mikrofone funktionieren einfach am besten in Mundnähe. Deshalb ist mir ein Reporter- oder Handmikrofon lieber. Da gibt es viele und Empfehlungen hängen von den Anwendungsbereichen ab. Das Musikhaus Thomann ist für alle Audiofragen ein kompetenter Ansprechpartner und gibt einen Überblick zum Thema „Reportermikrofone“ – im Zweifel: anrufen.

Oft mache ich das Auspegeln nach Augenmaß. In schwierigen Umgebungen und bei wichtigen Drehs ist es wichtig, vernünftig abzuhören. Handykopfhörer bieten dazu meist nicht den nötigen Komfort bzw. Klang. Sowohl dafür als auch zum Schnitt empfehle ich den Audio Technica ATH M30x* (75 Euro) Kopfhörer. Musik hören geht damit auch ziemlich gut.

Licht

Es ist furchtbar nervig, wenn in Videos gegen das Licht gefilmt wird und entscheidende Bildelemente nicht erkennbar sind. Gerade Einsteiger, die evtl. mit dem Smartphone beginnen, sollten zumindest eine Softbox* (ab 28,95 Euro) kaufen um für halbwegs klare (Licht-) Verhältnisse zu sorgen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung von Faltreflektoren* (26,99 Euro) um Akzente zu setzen oder unausgeglichene Beleuchtung zu überbrücken.

Stative

Wer einmal länger als fünf Minuten aus der Hand gefilmt hat – sei es ’nur‘ mit dem Handy – weiß, dass es anstrengend und die Aufnahme meist wackelig ist. Deshalb nutze ich für längere Aufnahmen fast immer ein Stativ. Für Anfänger und Smartphone-Filmer reicht ein leichtes Stativ von AmazonBasics* (23,99 Euro, 152 cm). Ich selbst habe mich für das etwas größere (und besser bewertete) Cullmann Alpha 2500* (21,89 Euro, 165 cm) und bin damit für den Hausgebrauch zufrieden. Es schwenkt sich mit dem iPhone allerdings etwas ruckelig. Wer mit dem Smartphone filmt, bestellt sich eine entsprechende Halterung. Ich habe die von Kaiser mit Ministativ* (16,99 Euro, ohne Stativ* 16,49 Euro). Sie hat zwei Gewinde zur Befestigung am Stativ. Ich bin sehr zufrieden damit, würde bei einem Neukauf allerdings auf die Variante von Manfrotto* (9,99 Euro) wählen. Sie hat zusätzlich noch einen ausklappbaren Ständer und ist somit selbststehend. Wer mit dem Tablet filmt, kann die Halterung von Zacro* (7,99 Euro) nutzen.

Produktshot: Manfrotto MCLAMP - YouTube EquipmentProduktshot: Manfrotto MT055CXPRO3 Carbon - YouTube Equipment

Die Marke Manfrotto ist auch meine erste Wahl, wenn es um professionelle Stative geht. Sie sind widerstandsfähig, optimal justierbar und verfügen über viele hilfreiche Details. Ein sehr umfangreiches Stativ ist zum Beispiel das Manfrotto MT055CXPRO3 Carbon* (304,39 Euro). Es wird viel für Produkt- und Makrofotografie verwendet. Auch für sogenannte „top down“ Aufnahmen, wie sie im Food- und DIY-Bereich populär sind, eignet es sich super. Allerdings ist es ein Fotostativ. Manfrotto hat eine eigene Sparte für Video-Stative, da diese deutlich beweglicher sein müssen. Einfach mal durchschauen, beraten lassen und ausprobieren.

YouTube Equipment – Fazit

Aller Anfang ist schwer. Wer sich zum ersten Mal dem Thema YouTube Equipment widmet, könnte etwas erschlagen sein. Fangt an mit dem, was ihr habt und schaut, ob es euch langfristig Spaß macht. Wer ausschließlich Zuhause produziert und keine großen Umgebungsgeräusche hat, kann erstmal mit dem Smartphone/Tablet und kostenloser Videoschnitt-Software starten. Alle, die ein wenig investieren wollen/können, empfehle ich folgendes Paket:

  • Handrekorder Zoom H1* mit Zubehör – 129 Euro
  • Ansteckmikrofon Rode Smart Lav+* – 57 Euro
  • Adapter Smart Lav+ auf Zoom H1 TRRS auf TRS* – 12,90 Euro
  • Licht über eine Softbox* – 28,95 Euro
  • Kamerastativ Cullmann Alpha 2500* – 21,89 Euro
  • Smartphone-Halterung für’s Stativ von Manfrotto* – 9,99 Euro bzw. die von Zacro* für 7,99 Euro für Tablets
    __________

Macht unter’m Strich: 259,73 Euro (plus Smartphone)
bzw. 257,73 Euro plus Tablet

Wer eine andere Kamera als das Smartphone/Tablet nutzen will, sollte mit mindestens 600 Euro zusätzlich kalkulieren (bei mir war es die Canon M3 mit 18 – 55 mm* für 578,48 Euro).
Perspektivisch ist mit Kosten für ein professionelles Schnittprogramm und je nach Videoqualität und Effektwünschen auch mit einem leistungsstärkeren Computer zu rechnen, plus Lernzeit und -kosten.

Wichtig ist, dass ihr euch vor dem Kauf überlegt, welchen Zweck das Gerät erfüllen soll. Kameras sollten ein schwenkbares Display haben, wenn ihr euch selbst filmen wollt. Da sie dafür meist auf einem Stativ platziert werden sollen, bringt es nichts, wenn sich das Display nach unten ausklappt. Da aktuell nur Canon Systemkameras über Mikroeingänge verfügen, sollten nicht-Canon-User in der Lage sein, Ton extern aufnehmen und dann mit dem Video synchronisieren zu können.

Lasst euch im Zweifel im Fachgeschäft eurer Wahl beraten und probiert aus, wie ihr mit den Produkten zurechtkommt. Denkt auch an die goldene Regel:

Wer (zu) billig kauft, kauft meist doppelt.

 

Allgemeine Hinweise

Dieser Artikel ist umfassend, aber nicht vollständig. Ich gebe hier subjektive Empfehlungen nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund meiner Produktions-Erfahrung ohne technische Expertin zu sein. Ziel ist, einen Überblick zum Thema Video bzw. YouTube Equipment aus der Sicht einer Medienproduzentin und Bloggerin zu geben. Wie zufrieden jemand mit den beschriebenen Produkten ist, zeigt sich, beim eigenständigen Ausprobieren.

Die Empfehlungen und Preise beziehen sich auf den heutigen Tag, Stand: 14.05.2017, und können abweichen.

Bildnachweis: alle Fotos sind Herstellerfotos (PR) – außer das der GoPro Hero und das Titelbild, die kommen von unsplash.com

*Dies ist ein Amazon-Affiliate-Link. Das bedeutet, dass ich bei jedem User, der über diesen Link zu Amazon.de gelangt und kauft, bis zu 10% Provision auf den entstandenen Warenkorb bekomme. Allen Käufern vielen Dank!

Der „StuhlStuhl“ – Stuhlgang leichter gemacht [Werbung]

Der „StuhlStuhl“ im Praxistest vor der Toilette mit Füssen und Schienenbeinen

 

Neulich warf mir ein Gast nach dem Toilettenbesuch einen sehr skeptischen, fast schon vorwurfsvollen Blick zu:

Was soll denn dieser „StuhlStuhl“?!

Na immerhin wurde das Produkt korrekt identifiziert und benannt – das Branding funktioniert also.

Was ist der „StuhlStuhl“?

Der „StuhlStuhl“ sieht auf den ersten Blick aus wie eine Art Tritt. Doch die Form ist etwas ungewöhnlich und ein Tritt ist im Allgemeinen stabiler. Um Stabilität geht es beim „StuhlStuhl“ jedoch auch nicht, denn er dient nicht dazu, das gesamte Körpergewicht zu tragen. Viel mehr ist er eine Erhöhung, auf der man die Füße abstellen soll, während man auf der Toilette sitzt. Doch der „StuhlStuhl“ ist nicht etwa für kleine Menschen, die mit ihren Füße nicht auf den Boden kommen oder die (noch) nicht auf die Toilettenschüssel kommen. Das Produkt ist dazu da, eine gesunde Sitzhaltung während des Stuhlgangs zu fördern.

Der „StuhlStuhl“ frontal und vor der Toilettenschüssel Der „StuhlStuhl“ aus der Vogelperspektive

Was soll der „StuhlStuhl“?

Gesunde Sitzhaltung beim Kacken – watt soll das denn sein?!?
Nun, spätestens seit Giulia Enders Bestsellers „Darm mit Charme“* spricht die Nation über das, worüber sich früher niemand getraut hat zu sprechen – Fäkalien und Verdauungshygiene. Dabei ist die Sitzhaltung besonders in den Fokus der Diskussionen gerückt:

Die natürliche Haltung beim Stuhlgang ist die Hocke. Mit der Einführung der Toilettenschüssel änderte sich die Sitzhaltung. Während es zwar komfortabler ist, auf einer Schüssel zu sitzen, erschwert die Sitzhaltung das Erschlaffen des Musculus puborectalis und damit den Stuhlgang – was zu unangenehmen Gefühlen führen kann.
Wer trotzdem komfortabel sitzen möchte, simuliert eine hockende Haltung, indem ein „StuhlStuhl“ unter die Füße gestellt wird.

Was hat das mit SMIZING zu tun?

Really – ein Kackstuhl auf einem psychologischen Lifestlye-Blog?! 
Ja. Tatsächlich habe ich mich schon 2013 mit der Kackhaltung beschäftigt – also noch vor der Veröffentlichung von „Darm mit Charm“. Der Grund ist, dass ich in meinem Leben schon einige anstrengende Toilettensitzungen hatte. Verstopfung hatte wohl schon jeder und somit auch einen unangenehmen Stuhlgang. Überhaupt ist der Moment in dem man nach langem Anhalten endlich den Darm entleeren kann, etwas, dass jeder von uns schon einmal erlebt hat. Daher kommt wohl auch die Weisheit:

Wer Sex für das Größte hält, der hat noch nie richtig gekackt.

Es mag vulgär klingen, doch sein wir mal ehrlich, das Thema ist eins der natürlichsten der Welt. Für mich als fructoseintoleranter Mensch sind Verdauung und Stuhlgang zudem oft leidvolle Begleiter im Alltag und Lebensmittelunverträglichkeiten gibt es ja langsam wie Sand am Meer. Zum Glück bin ich nicht so stark betroffen. Trotzdem, was immer ich tun kann, um den Leidensdruck zu vermindern, den die Verdauung manchmal so mitbringt, werde ich versuchen. Tatsächlich hatte mein Körper schon von alleine versucht, die Hockhaltung beim Stuhlgang zu imitieren, indem ich die Hacken hob, wenn es mal nicht so fluppen wollte.

Füße auf dem „StuhlStuhl“

FAZIT: meine Erfahrung mit dem „StuhlStuhl“

Als erstes fiel mir auf, dass die Form des „StuhlStuhl“ sehr praktisch ist, weil man ihn dank der Rundung gut unter die Toilettenschüssel schieben kann. Ein bisschen schade fand ich, dass er etwas instabil erschien – ich hatte gehofft, ihn auch als Tritt nutzen zu können. Das würde ich nicht empfehlen.

Bei meinem ‚ersten Mal‘ fühlte es sich ziemlich ungewohnt mit dem „StuhlStuhl“ an. Die Hochhaltung lädt definitiv nicht dazu ein, lange auf der Toilette zu verweilen – vorbei sind die Zeiten, in denen ich auf der Toilette gelesen haben. Mein Po fühlte sich spitzer als sonst an und für die Sitzhöcker wurde es schnell hart auf der Brille. Noch deutlicher spürte ich die ungewohnte Sitzhaltung allerdings in der Leiste, und obwohl ich mich als ziemlich sportlich einschätzen würde, fand ich es gar nicht so leicht, meine Füße auf den „StuhlStuhl“ zu bekommen und dort zu halten. Auch der Abstieg hatte ein wenig was von Hiefen mit Zuhilfenahme der Hände. Vermutlich liegt es an meinen verkürzten Sehnen. Ich kann auch nicht besonders gut eigenständig hocken. Das erscheint mir Übungssache.

Zum entscheidenden Thema: Tatsächlich fühlte es sich anders an, mit dem „StuhlStuhl“. Mir erschien der Darmausgang etwas freier und der Prozess etwas schneller zu gehen und das war schließlich das Ziel. Ich werde den „StuhlStuhl“ weiter benutzen und manchmal auch nicht und beobachten, wie es sich anfühlt. Gespannt bin ich, ob es wirklich leichtgängiger wird, wenn ich mal Verstopfung oder andere ‚Komplikationen‘ habe.

Diana auf der Toilette mit „StuhlStuhl“

Witzig war es in jedem Fall mit dem „StuhlStuhl“.

Hat jemand Fragen oder Ergänzungen?
Im Zweifel rate ich euch, es einfach mal zu probieren: Der „StuhlStuhl“ bei Amazon* (22,95 Euro).

 

Allgemeiner Hinweis

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit „StuhlStuhl“ und soll das Produkt vorstellen und bewerben. Es handelt sich folglich um Werbung. Der Text ist von mir und spiegelt meine persönliche Meinung, externe Links haben selbstverständlich das NOFOLLOW Attribut.

*Dies ist ein Amazon-Affiliate-Link. Das bedeutet, dass ich bei jedem User, der über diesen Link zu Amazon.de gelangt und kauft, bis zu 10% Provision auf den entstandenen Warenkorb bekomme.

New South Wales – Australien entdecken [Werbung]

Australien hat mich schon immer fasziniert: Tolle Landschaften, entspannte Menschen und exotische Tiere sind nur die ersten drei Assoziationen, die ich habe. Während für Schüler weiterführender Schulen meist Amerika das Land der Träume ist, liegt Australien weit oben, wenn es um Backpacking und Work and Travel (vor, zwischen oder nach dem Studium) geht. Auch für Reisende mit mehr Budget ist Australien ein beliebtes Ziel.

There is nothing like Australia.

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Weihnachten 2016: Schwiegermutter reloaded [Werbung]

Kopf der Schwiegermutter im Küchenschrank

Es war eine meiner ersten Hörspiel-Kassetten. Es war einer der Helden meiner Kindheit. Es war eine Folge, mit der ich damals inhaltlich noch nicht viel anfangen konnte. Witzig war es trotzdem:

Wenn Schwiegermutter kommt.

Alf war der Hauptdarsteller. Doch in dieser Folge (7) war es vor allem auch das Verbünden von Alf und Willie Tanner, die beide unsäglich genervt von Schwiegermutter Dorothy waren. Es war meine erste Erfahrung mit dem Thema Schwiegermama.

Die Schwiegermutter und ihr Ruf

Schwiegermütter, teils auch Schwiegermonster genannt, haben im Allgemeinen einen schlechten Ruf. Sie nörgeln viel, sind meist unzufrieden und wollen alles so haben, wie sie es für richtig halten – genau so, wie es Schwiegermutter Dorothy in „Alf“ verkörpert. Nun habe ich keine Schwiegermutter, kenne jedoch die ein oder andere nörgelnde Mutter. Bei meiner hält es sich glücklicherweise sehr in Grenzen. Doch mal ehrlich gibt es nicht viele Menschen, die nörgeln oder alles nach ihrem Kopf haben müssen? Extrawünsche, ob aus Vorliebe oder wegen Einschränkungen sind doch mittlerweile schon Standard.

Erwartungen rund um Weihnachten

Vor allem beim Essen ist es oft schwer, alle unter einen Hut zu bekommen. Der eine mag sein Gemüse weich, der andere lieber knackig, jemand ist vegan und jemand anderes hat eine Unverträglichkeit. Na dann frohes Fest! Den Erwartungsdruck, den das Weihnachtsessen mitbringt, greift der REWE-Spot „Weihnachten 2016“ humoristisch auf und setzt Schwiegermutter und Schwiegertochter in den Fokus:

Einmal durch die (Küchen-) Hölle und zurück und alles nur um die Schwiegermutter zufriedenzustellen. Im Spot ist es noch einmal gut gegangen. Im wahren Leben dreht sich das Erwartungs-Karussell, wenn die Weihnachtsgeschenke ins Spiel kommen leider noch viel schneller. Wie herrlich wir uns selbst im Weg stehen. Der Satz

Weihnachten fällt aus!

ist für mich ein weiteres Anzeichen, dass die eigentliche Besinnlichkeit verloren geht.

Kleinigkeiten um Besinnlichkeit zu schaffen

Daher wünsche ich mir, dass wir es schaffen, dieses Jahr alle eine Kleinigkeit anders zu machen. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege, welche Kleinigkeit dir eine Freude machen würde. Ob einen einsamen Freund besuchen, jemandem eine Karte schreiben (weil allen ist ja viel zu viel, aber jedes Jahr eine geht) oder dich für eine Stunde mit einem tollen Buch in dein Lieblingscafé setzen – eine Kleinigkeit schaffen wir alle.

Weihnachten 2016 - REWE Grafik

Übrigens findet ihr auf REWE.de neben leckeren Rezeptideen (der „Graved Lachs“ ist mein Favorit) noch weitere lesenswerte Tipps, wie euer Weihnachtsfest gelingt – ganz nach dem Motto #SurviveXmas. Ein Tipp lautet:

Stimmung erzeugt Stimmung.

Mir ist erst gestern aufgefallen, wie in unserer Familie manchmal eine angespannte Stimmung „entschärft“ wird: Jemand fängt an, seine Worte zu singen. Klingt komisch, ist es auch und wirkt meistens tatsächlich. Allein schon, weil es ungewöhnlich ist, dass jemand Worte singt.

In diesem Sinne: Macht Weihnachten wieder zu einem Fest!

 

Habt ihr Erfahrungen zum Thema Schwiegermutter? Welche Erwartungen habt ihr an Weihnachten und welche Kleinigkeiten fallen euch ein, um Weihnachten wieder zu einem (besinnlichen) Fest zu machen?

 

Allgemeiner Hinweis

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit REWE und soll die Kampagne „Weihnachten 2016“ vorstellen und bewerben. Es handelt sich folglich um Werbung. Der Text ist von mir und spiegelt meine persönliche Meinung, externe Links haben selbstverständlich das NOFOLLOW Attribut. Die Bildrechte liegen bei REWE.