Warum Lesben leichter Frauen rumkriegen

Vogelkuss: Frauen rumkriegenFoto: Jonah Pettrich

Seit über 18 Jahren flirte ich mit Frauen. Gut, manchmal kommen mir auch ein paar Männer dazwischen. Doch meistens finde ich Frauen einfach unendlich viel spannender. Nicht nur, weil Frauen Rumkriegen vermeintlich schwieriger ist, sondern weil sie mich einfach stärker faszinieren. Das kann natürlich auch echt kompliziert und anstrengend werden, was ich bei Männern deutlich seltener so empfinde.

Wie kann ich Frauen rumkriegen?

Diese Frage stellen sich Männer bestimmt immer wieder und verzweifeln regelmäßig daran. Warum das so ist und wie leicht es sein kann, Frauen rumzukriegen, beschreibt niemand so treffend und gleichzeitig humorvoll wie DeAnne Smith:

Herrlich, wie sie die Situation zusammenfasst! Mehr von DeAnne Smith in der SMIZING LGBTIQ* Playlist.

Zuhören ist immer eine gute Idee

Wie erschreckend ist es bitte, dass wir Menschen immer noch nicht gelernt haben, unseren Mitmenschen zuzuhören und ihnen unser Interesse zu schenken? Also nicht einmal dem Partner, gerade dem. Auch ich bin immer wieder überrascht, zu welch riesiger Freude kleine Gesten und Komplimente führen können. Tut gut, da sind wir alle gleich.

Nur kein Neid, lesbisch sein ist auch nicht leicht

DeAnne Smith bringt es auf den Punkt, zwei Frauen bedeutet auch das doppelte Drama an Regelblutungen und Diskussionen. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie manche Frauen so irre sein können und freiwillig gemeinsam schwanger werden wollen. Und übrigens sind die lesbischen Scheidungsraten jetzt schon erschreckend hoch.

Kümmert euch um eure Liebsten!

Egal, welcher Sexualität und welchem Geschlecht ihr euch zugehörig fühlt, stellt euch selbst einfach die Frage, was ihr tun könnt, um eure Partner glücklich zu machen. Und dann tut es auch.

Die andere Seite der Medaille: Don’t be the nice guy

Zuletzt sei noch gesagt, dass es leider auch nicht immer hilfreich ist, nett zu sein. Zu oft mache ich die Erfahrung, dass ich quasi zu nett bin. Es scheint eine globale Tendenz zu bestehen, sich vorzugsweise in Arschlöcher oder zumindest unerreichbare Personen zu verlieben.

„Willst war gelten, mach dich selten.“

Diesen Spruch kann ich gar nicht hören. Genauso wenig wie: „Du bist toll, aber…“ Nach dem toll, würde ein Punkt wirklich schöner aussehen.
Ich bin auch ganz groß dadrin, meine Gesten zu überschwänglich werden zu lassen und mich damit ins Aus zu spielen. Ist auch nur ein Zeichen davon, mal wieder nicht richtig zugehört zu haben oder zu meinen, die Bedürfnisse meines Gegenübers besser zu kennen als er/ sie selbst.

In diesem Sinne, seid aufmerksam und denkt daran:

Blumen lieben sanften Regen.

2 Kommentare

  1. Nach langer Zeit schnökere ich mal wieder auf deiner Seite und ich mag es immer noch sehr! 🙂 Es stimmt an der ein oder anderen Stelle nachdenklich, gleichzeitig ist es aber auch unheimlich erfrischend.
    Bei diesem Text musste ich tatsächlich sehr schmunzeln. Früher habe ich Männer gedatet, das war eigentlich nie schwer. Spannend wurde die Zeit mit den Frauen: Ich musste mir sehr viel mehr Mühe geben. Zeigen, welcher Mensch ich hinter der Fassade bin und und und. Von daher finde ich, war es immer schwerer, Frauen zu daten (das „Rumkriegen“ mal außer Acht gelassen). Kommt vielleicht auch immer auf den Praktizierenden an – ich weiß es nicht. Wie auch immer – mach weiter so und auf andere Art , denn: Du bist toll – ohne aber!

    • Liebe Janina,
      vielen Dank für die Komplimente!
      Spannende Beobachtungen, die du da machst. Ich mag, wie du – sehr diplomatisch – Pro und irgendwie auch Kontra aufgreifst. Wir Frauen können ganz schön „kompliziert“ sein, oder? Das kann gleichzeitig anstrengend und auch faszinierend sein.
      Liebe Grüße, Diana

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